Ständige Ausstellung

Arche Noah

Lassen Sie sich in einen realen Schiffskörper entführen, mit exzellenten Präparaten und moderner Ausstellungstechnik. Sie erhalten einen Eindruck von der Arten- und Formenfülle des Lebens, aber auch von der Verletzlichkeit der Ökosysteme.

 

Die Sammlung SCHWETHELM - Kostbarkeiten aus dem Mineralreich

Diese als Dauerausstellung installierte Präsentation gibt einen Einblick in die einst 6.500 Mineralstufen umfassende Schwethelm'sche Sammlung und eine Vorstellung von der Schönheit und Vielfalt der Formen und Farben der Minerale.

 

Wie kam die Eiche ins Museum?

Beim Treppenaufstieg erschließen sich von der Wurzel über den Stamm bis zur Krone alle Baumetagen in immer neuer Perspektive. Unterwegs erläutert eine Fließgrafik den Assimilate- und Transpirationsstrom sowie den Aufbau von Wurzel, Stamm und Blatt.

 

Erdgeschoss

Mitten im Raum macht eine Mauer die Vielfalt Thüringer Gesteine faßbar: je nach Herkunftsort unterscheiden sie sich. Die Erdgeschichte Thüringens wird vom Ordovicium bis zum Quartär anhand vor allem paläontologischer Sachzeugen dokumentiert. Aber auch wichtige Bodenschätze wie Erze, Fluss- und Schwerspat, Kali- und Gesteinsalz bis zu den nutzbaren Gesteinen werden Sie vorfinden.

 

1. Etage: Wald

Der „Thüringer Wald“ ist eines der Markenzeichen des Freistaates. Wald wächst aber auch außerhalb des Thüringer Gebirges. Es sind ganz verschiedene Wälder, die wir antreffen. Ihre Ausprägung hängt ab vom geologischen Untergrund, den mikroklimatischen Verhältnissen und den menschlichen Aktivitäten.

 

2. Etage: Feld

Durch ständige Eingriffe prägte der Mensch weite Teile Thüringens: Dreifelderwirtschaft, extensive Weidebetrieb und kleine Ackerflächen schufen eine abwechslungsreiche, offene Landschaft mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt: Felder, Trockenrasen und Feuchtgebiete. Rebhuhn, Feldhase und Feldhamster sind inzwischen "museumsreif".

 

3. Etage: Stadt

Die Stadt ist eine bizarre "Felslandschaft". So finden wir viele Felsbewohner die das wärmere Stadtklima, üppiges Nahrungsangebot und die Armut an tierischen Feinden nutzen. Mit der Entstehung großer innerstädtischer Parks und Grünanlagen fanden weitere Arten neuen Lebensraum in der Nähe des Menschen.