Der Stamm - Stützdende Säule, Wasser- und Nährstoffleitung

Bäume sind in der Lage, in ihre dicken Zellwände Holzstoff (Lignin) einzubauen. Damit errreichen sie jene Stabilität, die nötig ist, um in große Höhen zu wachsen. Der Stofftransport findet in spezialisierten Geweben statt. In einer Leitungsbahn, dem Xylem, wird das Wasser mit den Nährsalzen aufwärts gesogen. In einer zweiten Leitungsbahn, dem Phloem, werden verschiedene Zucker (Produkte der Photosynthese) abwärts, aber auch zu den Früchten und zur Sprossspitze transportiert.

Die Borke ist das Gesicht des Baumes. Sie schützt ihn vor äußeren Einflüssen.

Das Korkbildungsgewebe flickt die Außenhaut des Baumes. Wenn der Baum dicker wird, platzt die Außenhaut. Neue Korkschichten werden gebildet.

Der Bast ist das Innerste des Rindengewebes. Er enthält das Phloem, das organische Stoffe aus den Blättern im Baum verteilt.

Das Bildungsgewebe ist eine dünne Grenzschicht zwischen Holz und Rinde. Es produziert ständig neue Zellen und lässt einen Baum meterdick werden.

Das Splintholz ist lebendes Holz. Wasser und Nährstoffe werden im Xylem von der Wurzel zur Krone gesogen.

Das Kernholz ist totes Holz. Es dient zur Stabilisierung des Baumes. Die Verkernung beginnt, sobald das Splintholz breit genug ist, um den Wasser- und Nährstofftransport zu übernehmen.