"Biosphärenreservat Tschernobyl?!" - Die Natur in Kinderaugen

Sonderausstellung vom 08. Oktober bis 28. November 2010
Anlässlich der Ernennung des Gebietes zum Biosphärenreservat waren alle Schüler des Kreises Narowlja zu einem Zeichenwettbewerb mit dem Thema Natur- und Umweltschutz, aufgerufen.
Unsere Ausstellung zeigt die besten Arbeiten der Schülern und unterstützen damit die Arbeit des „Kinderhilfe Tschernobyl Erfurt 2004 e.V.".
Die Stadt Narowlja, war von der Reaktorkatastophe im April 1986 am stärksten betroffen war, weil sie nur 44 km vom Reaktor entfernt ist. An ihrer Stadtgrenze beginnt die evakuierte Sperrzone. In ihr hat sich in den vergangenen 23 Jahren die Natur ungestört entwickeln können. Allen ursprünglichen Prognosen zum Trotz tat sie das in unerahntem Maße. So kehrten vor allem Tiere in diese Gebiete zurück, die zuvor von den Menschen verdrängt wurden. Es sind Przywalskipferde, Wölfe, Elche und Luchse wieder heimisch. Seit Beginn des Jahres wurde deshalb dieses Gebiet von der weißrussischen Regierung zum Biosphärereservat erklärt. Langsam beginnt sich auch in Weißrussland ein ökologisches Bewusstsein in weiteren Bevölkerungskreisen zu entwickeln. Das wird vor allem in Schulen und Freizeiteinrichtungen an die junge Generation herangetragen.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 07. Oktober, sprachen Andrei Giro, Seine Exzellenz der Botschafter der Republik Belarus, Tamara Thierbach, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Erfurt, sowie Frau Heike Räder, Vorsitzende des Vereins "Kinderhilfe Tschernobyl Erfurt 2004 e.V.".








