Der Vater der deutschen Naturgeschichte

250. Geburtstag von Johann Matthäus Bechstein (1757-1822), Naturforscher, Forstmann & Pädagoge der Aufklärung
vom 29. August bis 30. November 2007
Unterstützung:
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz & Umwelt (Schirmherr Dr. V. Sklenar)
Stiftung Naturschutz Thüringen
Konzept/Text:
Herbert Grimm
Gestaltung/Graphik:
Heike Hübler
Technische Umsetzung:
Thomas Bierwisch
Präparation:
Marco Fischer
Ralf Nowak
Als Zeitgenosse Goethes, geboren in der Epoche der Aufklärung und zeitlebens in Thüringen verwurzelt, gilt er als einer der hervorragenden naturwissenschaftlichen Enzyklopädisten ausgangs des 18.und zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Einer Handwerkerfamilie entstammend, stieg er zu einem anerkannten philantropischen Pädagogen, Naturforscher und Forstwissenschaftler auf und erwarb sich den Ruf des "Vaters der Naturkunde" (Ch. L. Brehm).
J.M. Bechstein führte mit großem Umfang die Naturwissenschaften in das Forstwesen ein.
Er ist Begründer der Forstentomologie und des Waldschutzes, als forstwissenschaftliche Spezialdisziplin und angewandte Wissenschaft.
Nächst G.L. Hartig, H. Cotta und F.W.L. Pfeil gehört J.M. Bechstein zu den Begründern der Forstwissenschaften.
Er war zugleich Gründer der ersten wissenschaftlichen Vereinigungen von Forstleuten und Jägern und ein Pionier auf mehren Feldern der speziellen und angewandten Biologie.
Nach rastlosem Schaffen hinterließ er ein publizistisches Lebenswerk überragender und weit über die Grenzen Deutschlands hinausreichender Bedeutung.







