Die Forschungstätigkeiten des Museums
Die Forschung ist eines der wichtigsten Standbeine eines modernen naturwissenschaftlichen Museums.
Durch Forschungsprojekte werden Sammlungen erweitert, bestehende Sammlungen der Wissenschaft zugängig gemacht und neue Erkenntnisse gewonnen. Dies bildet wiederum die Grundlage einer fundierten und didaktisch modernen Ausstellung. Nur mit Forschung und damit verbundener Sammlung entspricht ein Museum der UNESCO-Definition der Internationalen Kommission für Museen (ICOM).
Das Naturkundemuseum Erfurt ist im Rahmen seiner personell begrenzten Möglichkeiten und in Bezug auf seine Samm- lungen an vielen internationalen und nationalen Forschungsthemen beteiligt, so z.B. an ornithologischen und herpeto- logischen Forschungsprojekten in Deutschland und in ganz Europa, sowie an zoogeographischen und entomologischen Themen in Asien und Afrika. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Schwerpunkt der Biodiversitätsforschung im Himalaya.
Die internationalen Projekte sind über einen langen Zeitraum angelegt und werden z.T. am Naturkundemuseum unter aktiver Beteiligung des Fördervereins koordiniert. Das Zusammenwirken von Sammlungsbetreuung, -aufbau und internationaler Integration hat wertvolle Synergieeffekte sowohl für die Forschungsprojekte als auch für die Sammlung des Naturkundemuseums selbst (z.B. steigende nationale und internationale Bedeutung, internationale Akzeptanz mit Anfragen zur Zusammenarbeit).
Seit 1997 arbeitet das Naturkundemuseum Erfurt im internationalen Netz der Forschungssammlungen weltweit mit 57 Forschungssammlungen in 24 Ländern (Europa, USA) hinsichtlich der Determination und systematisch-phylogenetischer Forschungen ausgewählter Tiergruppen zusammen.
Forschungsschwerpunkt "HIMALAYA"
Das Buch:
2003: Biodiversität und Naturausstattung im Himalaya I
2006: Biodiversität und Naturausstattung im Himalaya II
2009: Biodiversität und Naturausstattung im Himalaya III


